Appenzeller BierGasthaus zur Fernsicht

[14.11.2015] Spielbericht Damen 1

HC Flawil : BSG-Vorderland 24 : 19 (10:10)


Niederlage beim Schlusslicht

In ihrem erst zweiten Meisterschaftsspiel schaffen es die BSG-lerinnen nicht, gegen die noch punktelosen Flawilerinnen den möglichen Sieg einzufahren.

Bereits beim Cup-Aus gegen das unterklassige Romanshorn, welches aber eine sehr stake 3.-Liga Mannschaft stellte, wurde deutlich, dass die BSG-Frauenmannschaft diese Saison sehr stark unter den schwerwiegenden Ausfällen zu leiden hat.

Trotz der deutlichen Cup-Niederlage (35:23) wollten sich die Appenzellerinnen gegen den Tabellenletzten etwas Luft gegen den Abstiegskampf verschaffen.

Da aber wie erwähnt mit Petra Alder und Marlen Graf  (beide sehen Mutterfreuden entgegen) sowie Gioa Bolter (Ausland) die Topscorerin, die Abwehrchefin und die Spielmacherin fehlen, war die Ausgangslage absolut nicht optimal.

Trotz aller Widrigkeiten konnten die Gäste vorerst gut mithalten, ja sie waren sogar die bessere Mannschaft. Dennoch reichte es nur für ein Unentschieden zur Pause.

In der Pause sprach Coach Jules Judas vor allem die vielen unnötigen technischen Fehler und die mangelnde Cleverness an.

Man war gewillt, dies umzusetzen und bis zur 50. Minute war das Spiel auch jederzeit offen. Bis dahin hatten die Vorderländerinnen sogar noch die Gelegenheit, das Spiel gegen die nur noch mit 3 Feldspielerinnen agierenden Flawilerinnen zu entscheiden. Die Hädlerinnen liessen diese einmalige Chance leider ungenutzt und wurden in der Folge mit 3 schnellen Gegenstössen ausgenockt.

Auch wenn die Bank mit zwei 4.-Ligaspielerinnen und einer U17 Juniorin aufgestockt werden musste, hätten diese Flawilerinnen geschlagen werden können, ja sogar geschlagen werden müssen. Flawil hat aber den Sieg auf keinen Fall gestohlen. Mit einem sehr starken Torhüter und dem unbändigen Willen, gewinnen zu wollen, haben sie den Erfolg absolut verdient.

Für die BSG geht es bereits am kommenden Samstag gegen den unangefochtenen Leader HC-GORO weiter. Das Spiel wird um 14:00 Uhr in der Sporthalle Wies angepfiffen und nur mit grossem Engagement, Mut und der tollen Vorderländer Fans werden die Gastgeberinnen in der Lage sein, dem vermeintlich übermächtigen Gegner Paroli zu bieten.

Die BSG-Vorderland spielte mit D. Pereira und A. Tinner im Tor sowie: S. Breitenmoser (2), D. Büchel (3), A. Dietz (3), K. Hochreutener, M. Kellenberger (2), L. Merz, Y. Oehi (2), J. Rothenberger (3) und D. Schäpper (4)


Autor: Hans-Peter (Jules) Judas (J.J.)

                

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S`BSG-Micro

Auf Meinungs- und Stimungsfang beim Derby in der Semihalle Rorschach und in Flawil beim Frauenmatch

14:15 Uhr   Die BSG-Frauen treffen in Flawil ein. Die Stimmung ist gut, die Spielerinnen wollen unbedingt gewinnen. Der Trainer meint: Alles ist möglich.

14:45 Uhr  Julia und Yasmine stossen auch zur Mannschaft. Sie kommen direkt von Nesslau vom FU17-Spiel. Beide sind top eingestellt und zeigen sich kämpferisch.

15:10 Uhr Trainer Jules entschliesst sich Lynn von den FU17 mit auf die Bank zu nehmen. Sie wird am Ende nicht gespielt haben.

15:15 Uhr Spielbeginn. Der Start ist harzig. - Es läuft besser – es läuft wieder schlechter – wir fangen uns wieder – wir werden wieder eingeholt.

15:48 Uhr  Pause. Der Trainer schimpft, motiviert, lobt und ist überzeugt, dass der Match gewonnen werden kann.

15:58 Uhr Spielbeginn 2.HZ. Der Start ist harzig – Es läuft besser – es läuft wieder schlechter –   wir fangen uns wieder – Wir werden eingeholt – wir sind frustriert und werden überholt.

16:31 Uhr Spielende: verloren. Trainer und Spieler sind schwer enttäuscht.

 

Jules Trainer meint:

Wir hatten bei vielen Abschlüssen Pech. Die Zweikampfschwäche und das schmale Kader, sowie das z.T. schlechte taktische Verhalten sind die Hauptgründe für die Niederlage. Die Flawilerinnen konnten sich auf eine starke Torhüterin verlassen und hatten den grösseren Siegeswillen. Die aufgedeckten Schwächen können nur mit einem komplett besuchten Training wettgemacht werden.


Anwesende Juniorinnen sagten:

Die Flawilerinnen waren im Zweikampf entschlossener und stärker.
Malina hat gut gespielt aber Pech im Abschluss.

 

Stefan Rothenberger sagte:

Das Spiel wurde nicht verloren weil schlecht gespielt wurde. Die Schwäche lag im Spiel Frau gegen Frau. In der 2. Liga muss einfach entschlossener agiert werden.

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